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Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch – Interview mit Ärztin

Liebe Mamis und angehende Mamis,
heute hatte ich ein kurzes Interview mit der Ärztin Nadine Rohloff.
Nadine Rohloff hat zuvor in der Frauenheilkunde im Universitätsklinikum Münster gearbeitet und arbeitet nun am Startup Endo Health LLC.

In diesem Interview erfahren wir, wie sich die Krankheit Endometriose auf deinen Kinderwunsch auswirken kann!

Willkommen Baby: Was sind die häufigsten Gründe, weshalb es mit dem Kinderwunsch nicht klappt?

Ja, das ist eine gute Frage, die viele Leute beschäftigt. Zunächst muss man sich fragen, ab wann ist ein Kinderwunsch so lange unerfüllt, dass man sich Gedanken über die Ursache machen sollte.

Statistisch gesehen sind bis zu 6 Monate Zeit des “Versuchens” normal.

Alles klar – und nach sechs Monaten – was sind die häufigsten Gründe?

Vorab – grundsätzlich kann ein unerfüllter Kinderwunsch natürlich an beiden Partnern liegen – also auch am Mann. Das sollte man ebenfalls prüfen.

Bei der Frau gibt es verschiedene Ursachen die man überprüfen sollte, bevor man eine Kinderwunschtherapie plant. Beraten lassen kann man sich bei seinem Gynäkologen oder im Kinderwunschzentrum.
Anatomische Besonderheiten wie bspw. Polypen oder Anomalien der Gebärmutter sind auch eine häufige Ursache, die meist behoben werden kann.
Darüber hinaus gibt es Ursachen der Eierstöcke wie bspw. das polyzystische Ovarialsyndrom oder hormonelle Ungleichgewichte. Auch ein Eileiterverschluss ist eine möglich Ursache.
Hervorzuheben ist auch Endometriose. Dies ist eine sehr häufige Erkrankung, welche häufig lange unerkannt bleibt und auch oft erst auffällt, wenn der Kinderwunsch unerfüllt bleibt.

Was ist denn Endometriose?

Es handelt sich grundsätzlich um Gebärmutterschleimhautzellen, welche außerhalb der Gebärmutter bspw. im Bauchraum wachsen. Diese können dann beispielsweise Eierstöcke schädigen. Bemerkenswert ist, dass diese Krankheit oft lange unerkannt bleibt.

Endometriose ist also häufig unerkannt? Woran liegt das?

Sowohl bei Frauen als auch bei Ärzten war Endometriose bis vor einigen Jahren nicht sehr bekannt.
Das Hauptsymptom sind häufig starke Regelschmerzen bei der Periode oder eben unerfüllter Kinderwunsch. Dies wird leider oft als Normal angesehen.

Und gibt es eine Chance für Frauen mit Endometriose auch ihren Kinderwunsch erfüllen zu können?

Möglich ist es auf jeden Fall. Dabei ist die Stärke der Endometriose nicht immer in Relation zur Schwierigkeit Schwanger zu werden. Das heißt, mit Endometriose ist es nicht unmöglich schwanger zu werden, es ist nur schwerer.

Und was kann man aktiv tun?

Die gängigste Behandlung ist die Operation per Bauchspiegelung. Bei unerfülltem Kinderwunsch kann man mit der Operation die Diagnose stellen und gleichzeitig die Endometriose ggf. entfernen. Außerdem kann sozusagen ein “Rund-um-Check” gemacht werden. Also bspw. die Eileiter auch geprüft werden.

Gibt es noch weitere Maßnahmen neben der OP?

Eine gängige Alternative nach der OP oder statt OP ist die Hormontherapie. Die Medikamente der Hormontherapie wirken allerdings verhütend, sodass dies bei Kinderwunsch natürlich selten Sinn ergibt.

Zusätzlich gibt es weitere Therapieansätze wie Ernährungsumstellung, multimodale Schmerztherapie und vieles weitere.

Vielen Dank für das spannende Interview!

Gern geschehen! Es gibt übrigens auch einen Schnelltest von der Endometriose Liga.

Abstillen leicht gemacht – so schaffst du den Übergang wann du willst – ganz sicher!

Abstillen leicht gemacht - so schaffst du den Übergang wann du willst - ganz sicher!

Dein Baby ist herangewachsen und entdeckt immer mehr von der Welt.
Es interessiert sich für Deine Speisen und will von allem, was Du auf Deinem Teller hast, probieren. Kleine Brote sind interessanter als Milch und der Grießbrei zum Abend hält schön satt und lässt Euch beide gut durchschlafen. Auch das Sitzen am Familientisch macht Spaß und vielleicht ist Dein Kind stets das erste Familienmitglied, das zum Tisch krabbelt, wenn es Essen gibt? Du hast Dein Kind nun über mehrere Monate liebevoll gestillt, freust Dich aber auch wieder darauf, Deinen Körper für Dich zu haben? Dann ist es Zeit, Dein Baby abzustillen.

So stillst Du sanft ab

  • Ersetze Stillmahlzeiten.

    Lasse nach und nach eine Stillmahlzeit ausfallen und ersetze diese durch Beikost, z. B. eine Mahlzeit mit Gemüsebrei oder Milchbrei. Für gesunde Babybrei Rezepte schau mal in unsere Rezeptsammlung.
    Wähle zum Füttern am besten festen Zeiten. So stillen z. B. viele Mütter gerne noch früh morgens, weil die Brust sich über Nacht mit Milch gefüllt hat und entsprechend spannt. Aus dem zweiten Frühstück machst Du eine Beikost-Mahlzeit. Mittags stillst Du wieder, am Nachmittag gibt es dann einen Obstbrei. Abends fütterst Du Dein Baby mit leckerem Grießbrei. Je mehr zu zufütterst, umso weniger Milch bildet Dein Körper mit der Zeit, denn die Nachfrage regelt das Angebot.

  • check

    Lasse das Baby die Brüste nicht komplett leertrinken,
    sondern behalte immer eine Milchmenge zurück. Somit signalisierst Du Deinem Körper, dass er jetzt in der Milchbildung einen Gang zurückschalten kann. Die Stillmahlzeiten kannst Du einfach verkürzen, in dem Du Deinem Kind erst Beikost anbietest und es dann nur noch kurz an der Brust trinken lässt. Die Länge der Stillzeit bestimmst nun Du. Ersetze eine weitere Stillmahlzeit durch eine Beikost-Mahlzeit, z. B. das Stillen am Mittag durch einen leckeren Gemüsebrei mit Pastinake. Weil durch das Abstillen aber nun auch Flüssigkeit wegfällt, braucht Dein Kind jetzt auf jeden Fall immer ein Teefläschchen zusätzlich.

  • Biete Deinem Kind nach einer gewissen Zeit die Brust nicht mehr an.
    Sage aber auch nicht abrupt „Nein“, wenn es unbedingt noch trinken möchte. Füttere Dein Kind vorher mit Abendbrei und Fencheltee, wenn es gut gesättigt ist, wollen viele Kinder sowieso nicht mehr an die Brust.Hin und wieder kann es zu Situationen kommen, in denen Dein Kind aus Trost an die Brust möchte, wenn es z. B. krank oder sehr müde ist. Versuche dann, es dann zunächst auf andere Weise zu beschäftigen, zu knuddeln oder biete ihm etwas Schönes zum Essen/Trinken an.

  • Sei zugeknöpft.

    Feste BHs drosseln ebenfalls die Milchproduktion und geben der Brust angenehm halt.

  • check

    Aus den Augen – aus dem Sinn:
    Da Du Dein Baby über viele Monate hinweg über Deine Brust ernährt hast, solltest Du zudem eine Zeitlang vermeiden, dass Dein Kind Dich barbusig sieht, z. B. beim Duschen oder Umziehen. Gib Dich ruhig ein bisschen „zugeknöpft“ und trage hochgeschlossene Pullover oder Blusen. Aus den Augen – aus dem Sinn! Gab es in Eurer Wohnung bislang einen festen Platz zum Stillen, dann könntest Du diesen Teil des Raumes ein bisschen umgestalten und z. B. aus der Stillecke eine schöne bunte Spielecke für Dein Kind machen.

  • check

    Unsere Tipp - Abstilltee: 
    Salbeitee kann dabei helfen die Milchproduktion zu reduzieren.

Aus den Augen - aus dem Sinn

Hurra, Abstillzeit ist auch die Zeit der Väter. Jetzt kann Papa sein Baby füttern! Viele Väter freuen sich darauf, ihr Kind nach dem Baden mit einem Abendbrei zu füttern.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Deine Brust sich nach einer gewissen Zeit hart anfühlt, dann achte unbedingt darauf, dass Du keinen Milchstau bekommst.
Du kannst Deine Brust dann mit Massagebewegungen ausstreichen oder mit der Milchpumpe etwas Milch abpumpen, und zwar so viel, bis es Dir wieder angenehmer wird.
Diese Milch kannst Du Deinem Kind dann natürlich mit der Flasche geben.

Wenn sich beim Abstillen Probleme ergeben sollten, dann wende Dich für weitere Tipps und Hilfe jederzeit an Deine Hebamme oder Deinen Frauenarzt.

Bei allem vergiss nicht: Es ist immer Deine Entscheidung, wie lange Du Dein Kind stillen möchtest, denn Stillen bedeutet ja nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern ist auch Körperkontakt und lebensnotwendiges Kuscheln für Dein Baby. Nutzt Ihr das Stillen zum Beispiel als ein schönes Ritual zum Einschlafen, so erhalte Euch das, solange Du es möchtest.

Tolle erste Breirezepte findest du hier!

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So wird Stillen noch heute für Dich zum Kinderspiel – 9 geheime Tipps zum Stillen – Erfolg garantiert!

So wird Stillen noch heute für Dich zum Kinderspiel
9 geheime Tipps zum Stillen 

Dein Baby ist endlich angekommen und liegt taufrisch und unendlich süß in Deinen Armen. Während seiner Entwicklung im Mutterleib hat es schon fleißig das Saugen geübt und am Daumen genuckelt – den Saugreflex bringt es somit schon von Natur aus mit. Trotzdem klappt das Stillen in einigen Fällen nicht gleich auf Anhieb, denn Mutter und Kind müssen sich erst ein bisschen aufeinander einstimmen und näher kennenlernen.

Jedes Baby bringt schon von Geburt an seinen eigenen Charakter mit, was sich auch beim Stillen bemerkbar macht. Manche Kinder schnappen wie kleine Karpfen zu, andere werden vom Duft der süßen Muttermilch hektisch und verschlucken sich häufig; wiederum andere sind kleine ruhige Genießer, die jedoch beim Stillen regelmäßig eindösen.

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Aller Anfang muss nicht schwer sein

Wenn Du mit den bequemsten Stillpositionen sowie mit dem optimalen Anlegen erst einmal richtig vertraut bist, wird das Stillen für Dein Kind und Dich eine wunderschöne Interaktion. Auf jeden Fall solltest Du Dich nicht entmutigen lassen und Deinem Baby nach der Geburt häufig die Brust anbieten.

  1. In der Ruhe liegt auch beim Stillen die Kraft. Gönne Dir und Deinem Baby ausreichend Zeit, Entspannung und Ruhe. Babys haben sehr feine Antennen – Unruhe und Stress übertragen sich schnell auf das Kind.
    Am besten, Du stellst Dich in der ersten Lebenswoche komplett auf das Baby ein und legst es ad libitum (nach Bedarf) an – sooft es nach Nahrung verlangt. Wunder dich nicht wenn es häufig Hunger hat, der Magen eines Babys ist noch ganz ganz klein. Später wird sich die Zeit einpendeln und Du und Dein Baby einen Stillrhytmus finden. In der Regel liegen zwischen den Brustmahlzeiten dann 2 – 4 Stunden.
  2. Auf Abwechslung achten. Beginne abwechselnd mit der rechten oder linken Brust, denn auf diese Weise kannst Du dafür sorgen, dass Dein Baby beide Brüste leer trinkt. Auf diese Weise verläuft auch die Milchbildung gleichmäßig und Du verhinderst einen Milchstau in der Brust.
  3. Angebot und Nachfrage: Versuche ein Zufüttern zu vermeiden und lege Dein Baby lieber öfter an. Damit steigerst Du auch die Milchproduktion, wenn Dein Baby aktiver wird, mehr Kalorien braucht und deswegen einen größeren Appetit entwickelt. Wenn man zu früh mit Fläschchennahrung zufüttert, stört dies die natürliche Ausgewogenheit von Deinem Angebot an Muttermilch und der Nachfrage Deines Babys. Zudem wird es „trinkfaul“. Flaschenmilch trinken ist nämlich einfacher und trainiert den Saugreflex nicht so gut.
    Ist Dein Baby ein Neugeborenes, so trinkt es zu Beginn nicht selten 30 Minuten pro Brust. Das ist völlig normal, denn die Muttermilch ist nicht „homogenisiert“. Zu Beginn des Anlegens ist sie dünner und eher ein „Durstlöscher.“ Bis zu 20 Minuten kann es dauern, bis die nahrhafte und somit fetthaltige Milch zum Sattmachen kommt. Ist das Baby ein wenig älter, dauert es 10 Minuten pro Brust.
  4. Gemütliche Lage: Um Dein Baby optimal zu stillen, legst Du es am besten so an, dass es Dir ganz zugewandt liegt – quasi liegt Ihr „Bauch an Bäuchlein. Sein Mund sollte die Brustwarze bequem erreichen, und zwar so, dass es sein Köpfchen nicht drehen muss. Hilfreich ist auch ein Stillkissen.
    Berühre mit der Brustwarze die Lippen des Babys. Du wirst erstaunt sein, wie schnell es sein seinen kleinen Mund öffnet und „andockt“. Den Saugreflex bringt es schon mit. Achte darauf, dass Dein Baby auch einen großen Teil der Warzenhofs mit seinen Lippen umschließt, denn sonst tut Dir das Stillen bald weh. Außerdem vermeidest Du auf diese Weise wunde Brustwarzen. Wenn das Baby zieht und Du Schluckgeräusche hörst, dann weißt Du, das es trinkt! Manche Kinder summen dabei. Halte seine Nasenlöcher frei, damit es beim Trinken genug Luft bekommt.
  5. Viel trinken: Während Dein Körper Milch bildet, solltest Du ausreichend Flüssigkeit zu Dir nehmen. Trinke viel Wasser und Stilltee, Deine Getränke dürfen auch ruhig ein paar Kalorien enthalten, denn als stillende Mutter hast Du einen erhöhten Kalorienbedarf. Gönne Dir ein Malzbier, einen Cappuccino oder was Du sonst so gerne trinkst. Du kannst auch Kaffee trinken, diesen aber erst nach dem Stillen, damit das Koffein von Deinem Körper bis zur nächsten Stillmahlzeit abgebaut werden kann. Verzichte stets auf jeglichen Alkohol.
  6. Zuwenig Milch: Wenn Du das Gefühl hast, dass zu wenig Milch fließt, dann kannst Du Deine Brust mit Tüchern wärmen oder ein Stillöl verwenden. Lege Dein Baby zudem zusätzlich öfters an, um die Milchbildung ordentlich anzuregen. Trinke viel Milchbildungstee/Stilltee oder auch ein Malzbier oder ein alkoholfreien Weizenbier (wichtig, immer alkoholfrei!).
  7. Zuviel Milch: Wenn Du mal viel Milch hast, Deine Brust spannt, Dein Baby aber keinen großen Appetit hat, so kannst Du Milch abpumpen und einfrieren. Auf diese Weise kannst Du einen kleinen Vorrat anlegen, falls Du mal krank wirst und Medizin einnehmen musst. In vielen Fällen muss bei der Einnahme von Medikamenten die Muttermilch nämlich verworfen werden, das Baby sollte sie nicht bekommen.
  8. Eine zu volle Brust: Ist Deine Brust zu voll, so ist es empfohlen, vor dem Stillen ein bisschen Milch abzupumpen, damit das Baby die Brustwarze gut aufnehmen kann und sich am schnellen Milchstrahl nicht verschluckt.
  9. Wie lange stillen? Du kannst Dein Kind solange stillen, wie es Deinem Baby und Dir Freude bereitet. Irgendwann wird es sich für die Dinge interessieren, die Du so isst und verlangen, dass Du Dein Essen mit ihm teilst. Dann wird es sich über kurz oder lang selbst abstillen und sein Geschmacksuniversum gravierend erweitern. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Müttern, frühestens nach 6 Monaten abzustillen.

Wunde Brustwarzen, was tun?

Hast Du doch einmal mit wunden Brustwarzen zu tun, dann gib dennoch nicht zu früh auf. In Drogerien oder der Apotheke gibt es sogenannte Stillhütchen, die kannst Du über Deine Brustwarzen legen und Dein Baby trotzdem stillen. Manche Mütter mit empfindlicher Haut verwenden diese Stillhütchen häufig, sie sind eine wahre Erleichterung! Auch bei biologischen Varianten wie z. B. Hohlwarzen sind Stillhütchen angezeigt.

Sehr empfohlen und hilfreich bei wunden oder entzündeten Brustwarzen sind die Kompressen von MULTI-MAM, Du kannst sie ganz einfach anwenden, sie blockieren Bakterien auf natürliche Weise und sorgen für ein feuchtes Wundmilieu.

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Wird das Baby überhaupt satt?

Wenn Dein Baby gedeiht und meist gut gelaunt ist, wird es satt. Doch im Gegensatz zum Fläschchen mit Messskala hat man beim Stillen weniger Kontrolle, wie viel das Baby letztendlich getrunken hat. Möchtest Du sicher gehen, dann besorge Dir eine Babywaage (kaufen oder in der Apotheke ausleihen), damit kannst Du Dein Kind vor und nach der Mahlzeit wiegen und so ermitteln, wie viel es zu sich genommen hat.

Wenn Du Dir eine Milchpumpe zulegen möchtest, dann verwende am besten eine, die dem Stillen nachempfunden und mit einem entsprechenden, der Brustwarze nachempfundenen Sauger ausgestattet ist. Ob Du Dich für eine Handpumpe entscheidest, oder eine elektrische Milchpumpe wählst, ist Deine ganz individuelle Entscheidung. Eine Handpumpe kannst Du immer auch in der Handtasche oder im Rucksack bei Dir haben und brauchst für den Betrieb keinen Strom, eine elektrische Pumpe erspart Deiner Hand die Pump-Arbeit.

Während der Stillzeit solltest Du sehr blähende Speisen wie Kohl und Hülsenfrüchte einschränken, denn auch Dein Baby kann davon Bauchweh und Blähungen bekommen.

Ergeben sich doch einmal Probleme beim Stillen, dann hole Dir zeitnah Unterstützung und Tipps bei Deiner Hebamme oder Deinem Frauenarzt. Hilfe findest Du auch auch in Stillgruppen oder Stilltreffs.

Ansonsten bleibt nur noch zu sagen: Viel Glück, viel Spaß, alles Gute und eine schöne und entspannte Stillzeit!

PS: Bist du dir nicht sicher, ob Stillen überhaupt das richtige für dich ist? Dann findest du hier 8 Argumente für das Stillen!

 

Eckenschutz – finde den richtigen Hersteller – in nur 5 Minuten zum sicheren Heim

Du hörst nur noch das Schreien aus dem Wohnzimmer

Was ist da passiert? Du rennst rüber und siehst: dein Baby hat sich an dem Wohnzimmer-Tisch verletzt. Die fröhliche Erkundungstour deines Babys endet schmerzhaft. 15 Minuten später bist du in der Notaufnahme. Nur eine Platzwunde. Aber ein Schock fürs Leben! Das hätte genau so gut ins Auge gehen können!

Geschichten wie diese passieren mehrfach täglich in Deutschland. Immer wieder. Mit einem Eckenschutz sind sie leicht vermeidbar.

Doch welcher Eckenschutz ist der richtige für dich?

Wir vergleichen für dich die Anbieter anhand der folgenden Kriterien:

  1. Schutzfähigkeit – wie gut schützt der Eckenschutz dein Baby überhaupt? Ist er weich oder genau so hart wie Ecke selbst?
  2. Schadstofffreiheit – ist das Material qualitätsgeprüft oder handelt es sich um eine gifte Gefahr für dein Baby?
  3. Benutzerfreundlichkeit – einfache und schnelle Installation oder nervige Arbeit?
  4. Schönheit – unauffällig und optisch ansprechend oder störend für Auge und Design?
  5. Lieferumfang – guter Umfang oder doch eher eine Mogelpackung?

Marke

avantina

CalMyotis

reer

maliveo

Verkäufer

Deutschland

China

Deutschland

China

Schutzfähigkeit

Schadstofffreiheit

Benutzerfreund-lichkeit

Schönheit

Lieferumfang

Gesamturteil

Hinweis zur Schadstofffreiheit: Für CalMyotis und maliveo haben wir noch keine Informationen einholen können. 

Unser Testsieger mit 5 Sternen: Avantina Eckenschutz

Bei unserem Vergleich schneiden die Avantina Eckenschützer als unser Favorit ab. Sie überzeugen mit guter Qualität zu einem sehr guten Preis und sind auf Amazon erhältlich.

Alleinstellungsmerkmal von Avantina ist außerdem, dass die Klebeflächen bereits an den Eckenschutz vom Hersteller angebracht wurden. Unseren Testern hat dies bei der Installation einige Zeit und sehr viele Nerven gespart. Kein Wettbewerber hat diesen guten Service sonst erbracht. 

Zweiplatzierter ist reer. Hier hat uns vor allem das wirklich schlechte Preis-Leistungsverhältnis schockiert. An sich ist das Material aber in Ordnung und das Produkt erfüllt seinen Zweck.

Unser Tipp: wenn du gerne bequem online einkauft: wähle avantina, wenn du offline im Babymarkt einkaufen möchtest, schau dir mal reer an, da diese im Einzelhandel stärker verbreitet sind. Sei dir aber bewusst, dass du ca. doppelt so viel für reer zahlen musst und dafür weniger Leistung bekommst. 

Hurra Sommer – 7 spaßige Unternehmungen für Babys und Eltern – etwas für jedes Wetter

Trigger goes here

Endlich Sommer. 

Doch welche Sommeraktivitäten bringen den meisten Spaß für Baby und Eltern?

Und gerade diesen Sommer - wo ist die Temperatur gut für mein Baby?

Ein Baby braucht an sich eigentlich noch keine aufwendigen Unternehmungen. Seine Milch, Geborgenheit, Liebe und Kuscheln reichen ihm in der ersten Zeit völlig aus. Doch fällt vielen Eltern irgendwann einmal verständlicherweise „die Decke auf den Kopf“ und man möchte einfach mal etwas anderes sehen – und natürlich seinen kleinen Sprössling im Gepäck dabeihaben.

Manche Babys schlafen überall, man kann mit ihnen den Zoo oder ein Aquarium besuchen, einen Kaffee trinken gehen – aber auch kulturelle Veranstaltungen wie z. B.  die Gemäldegalerie besuchen oder ein Stadtfest zu besuchen – nur zu laut sollte es dabei nicht zugehen.

Ab dem 4 Monat, wenn das Baby beginnt, seine Umgebung genauer wahrzunehmen, dann werden Besuche im Tierpark oder Streichelzoo spannend. Es gibt andere Lebewesen zu bestaunen und vieles zum ersten Mal zu sehen. Auch für die Eltern ist sehr wichtig, für frischen Input zu sorgen und Neues kennenzulernen, für Ihr Kind – aber auch für sich selbst.

1. Babyschwimmen

Ab dem 4. Monat kann man mit seinem Kind zum Babyschwimmen gehen. Das Bewegen im Wasser ist für Säuglinge und Kleinkinder eine positive Körpererfahrung; selbst aus dem Wasser kommend (Fruchtwasser) fällt ihnen die Bewegung im warmen Wasser leicht. Der Körperkontakt zu ihren Eltern schafft Vertrauen; das Baby entwickelt zudem ein besseres Gleichgewichtsgefühl und trainiert seine Bewegung.

2. Aquarium

„Fische gucken“ – für Kinder ist der Besuch eines Aquariums eine große Faszination. Gerade in der etwas abgedunkelten Umgebung kommen die Meeresbewohner richtig schön zur Geltung und versetzen schon kleine Kinder in großes Staunen. Das Bestaunen farbenprächtige exotische Fische ist für Kind und Eltern ein Ausflugs-Highlight; im Sommer ist es dort zudem angenehm kühl und schattig.

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3. Möbelhaus IKEA

Tatsächlich gehört der Besuch bei IKEA mit kleinen Kindern auch zu den interessanten Unternehmungen. Es gibt eine Wickelecke und Rückzugsraum zum Stillen sowie ein Restaurant fürs leibliche Wohl der ganzen Familie – und natürlich unglaublich viel zu sehen und entdecken. Man kann Kindermöbel probe sitzen, Spielzeug bestaunen; Babyzubehör kaufen und vielleicht auch das eine oder andere schöne Spiel von seinen Eltern geschenkt bekommen. Meist wird der Besuch bei IKEA zu einem Tagesausflug.

Und das beste - alles vollklimatisiert!

https://www.ikea.com/de/de/catalog/categories/departments/childrens_ikea/

4. Wald

Ein Spaziergang im Wald ist gerade im Spätsommer sehr schön, wenn der Waldboden schon nach Pilzen duftet und die Farben der Pflanzen und Bäume besonders prachtvoll und intensiv leuchten. Mit eingepackten Proviant kann aus dem Waldspaziergang ein kleines Picknick werden, manche Wälder und Parks sind sogar mit Holztischen und Sitzbänken ausgestattet. Viele Kinder schlafen in frischer Waldluft prima, sodass ihre Eltern Zeit für schöne Gespräche finden.

5. Zoo

Der Zoo ist natürlich der Klassiker schlechthin. Löwen, Giraffen und Elefanten sind faszinierend für Baby und Kleinkind. Es gibt soviel zu sehen, besonders auf Papas Schultern ist man gleich so viel größer und kann noch mehr sehen!

6. Kinder- und Jugendbauernhöfe

Schon für Kleinkinder sind Kinder- und Jugendfarmen toll, sie können bereits jetzt lernen, dass Eier von Hühnern gelegt werden; wie man Lämmchen füttert und woher die Wolle für die Strickjacke kommt. Eine Kutschfahrt oder auch “Kremserfahrt“ ist sehr beliebt und macht großen Spaß. Besonders zur Erntedankzeit finden auf vielen Jugendfarmen tolle Feste statt, die man auch schon mit Kleinkindern prima besuchen kann. Meist gibt es Spielmöglichkeiten schon für die ganz Kleinen und die Kinder können zuschauen, wie Brot gebacken wird und mit ihren Eltern zusammen selber Stockbrot braten.

https://www.bdja.org/ueber-uns/ueber-den-bdja/

7. Omas Garten

Wenn man das Glück hat, Großeltern mit Garten zu haben, so muss man gar nicht so weit in die Ferne schweifen. Ein Besuch bei Oma und Opa im Garten mit ausreichend Zeit an frischer Luft und der Krabbeldecke im Gepäck sorgt für die Stärkung der Familienbande sowie für das eine oder andere Stück von Omas selbstgebackenem Apfelkuchen!

Mein Baby krabbelt! – Zeit das Haus kindersicher zu machen – superschnell in 6 Schritten

Mein Baby krabbelt - Entspannt und kindersicher in 6 Schritten

Babys werden schneller mobil als man denkt. Und dann ist nichts mehr vor ihrer Neugier sicher.

Krabbeln ist der erste Schritt in die Selbstständigkeit. Und wenn sich das Baby erst einmal von alleine vorwärts bewegt, dann wird es fortan nicht mehr zu stoppen sein. Neugier und Abenteuerlust erwachen in ihm.

Beim Krabbeln wird es nicht bleiben. Der kleine Entdecker wird sich irgendwann an Stühlen und Schränken zum Stehen hochziehen.

Einige von uns können sich vielleicht aus ihrer eigenen Kinderzeit noch an einige damit verbundenen Unfälle erinnern, an geklemmte Finger, Beulen und vielleicht schlimmeres.

Damit Ihrem Baby dies erspart bleibt, machen Sie Ihr Zuhause schnell und einfach kindersicher. An einem Tag haben Sie alles erledigt.
Sie haben eine Sorge weniger und können sich entspannter fühlen.

1. Schranksicherungen:

Babys sind neugierig.

Sie ziehen alles auf, halten sich fest und beginnen irgendwann sich hochzuziehen.
Schränke, Kommoden und Regale gehören per Dübel und Schraube sicher an der Wand befestigt.

Damit die kleinen Kinderhände keine Quetschungen erfahren müssen, werden Schubladen und Türen mit einer praktischen und leicht anzubringenden Magnetsicherung versehen. Damit können die Kleinen zudem die Schubladen nicht ausräumen. Das verhindert Unordnung und bewahrt sie vor Kontakt mit gefährlichen Substanzen. Putzmittel sind nun einmal nichts für Kinder.

2. Ecken und Kanten sichern:

Babys krabbeln irgendwann. Nichts ist mehr vor Ihnen sicher.

Um Ihr Baby vor schmerzhaften Stößen an Tischkanten und Möbelecken zu bewahren, gibt es durchsichtige und weiche Eckenschützer. Schnell kann sich das Baby beim Hochziehen und Hinstellen seinen empfindlichen Kopf stoßen und verletzen. Mit einem Ecken- und Kantenschutz kannst du das der Ecke ihre spitze Kante nehmen. 
So kannst du im Alltag mit deinem Kind ein bisschen aufatmen.

Tipp: Bei Babys die sich gerade hochziehen bringen Sie die Eckenschützer einfach von unten an den Ecken an.

3. Treppen absichern:

Wohnen Sie mit Ihrem Baby auf mehreren Ebenen, so ist ein Treppenschutzgitter lebenswichtig.

Er kann Ihr Kind vor schweren Stürzen zu bewahren, welche ein Schädel-Hirn-Trauma und Schlimmeres nach sich ziehen können. Beugen Sie vor, damit sind Sie und Ihr Kind auf der sicheren Seite. 

4. Steckdosen sichern:

Die Neugier der Kleinen ist grenzenlos. Da sind auch Steckdosen interessant.

Dass man dort lieber nicht hineinfassen sollte ist so kleinen Rackern noch nicht verständlich zu machen.
Daher ist dies die wichtigste Sicherheitsmaßnahme:

Versiehe alle Steckdosen auf Krabbelhöhe mit Steckdosensicherungen!

So können diese nur noch von Erwachsenen genutzt werden. Wenn Kinder dort hineingreifen fühlen sie sicheres Plastik, ein Stromschlag kann nicht mehr passieren.
So ein einfacher Schritt kann vor so viel bewahren…

5. Auch nachts auf Sicherheit achten

Babys sollten sicher schlafen.
Ein Baby ist am liebsten bei seinen Eltern auf dem Arm.

Trotzdem schläft dein Baby am besten im eigenen Bett mit einer für das Babybett geeigneten Matratze. Auf Kissen sollte hier unbedingt verzichtet werden, damit dein Baby, wenn es sich auf den Bauch drehen kann, genug Luft bekommt. Auch von Nestchen wird abgeraten.

Möchtest du auch nachts Nähe, kannst du das Babybett ins Elternschlafzimmer stellen. So hast du beim nächtlichem Füttern oder Trösten nur einen ganz kurzen Weg.
Wer noch mehr Nähe möchte kann sich auch ein andockbares Beistellbett besorgen. So hat das Baby seinen eigenen Bereich am Elternbett. Dein Baby ist dann bei Dir. Es schläft sicher und du kannst dich entspannen.

6. Trösten

Babys fallen. Babys tun sich weh.
Das ist Teil des Lernprozesses und des Lebens.

Als Eltern pustest du dann vielleicht, tröstest, lenkst schnell ab oder klebst vielleicht ein (Trost-)Pflaster auf. Dann gehen die kleinen Wehwehchen schnell wieder vorbei. 

Man kann Kinder nicht vor allem bewahren, aber vor den ganz schlimmen und vorhersehbaren Dingen schon. Mit Ihrer Umsicht können Sie viele Unfälle verhindern und somit Ihrem Kind einen sicheren Start ins Krabbelalter und die Zeit darüber hinaus geben. Und mit den richtigen Hilfen ist es auch ganz leicht. Schau jetzt in unserer Tipps- und Trickkiste nach der Sicherungsliste – so hast du alles auf einen Klick gefunden und bestellt.

Baby Durchfall ade – die 5 wichtigsten Tipps – sofort wissen was zu tun ist

Baby Durchfall ade – die 5 wichtigsten Tipps – sofort wissen was zu tun ist

Blöder Durchfall - 5 Tipps für den richtigen Umgang

Baby Durchfall ist kein spass - für baby und eltern

Durchfall ist Stress für Babys und für die Eltern.

Bei Babys sprechen wir ab 5 dünnflüssigen Stühlen von Durchfall. Dabei verliert das Baby wie jeder Mensch viel Wasser. Oft kann man mit einfachen Mitteln alles im Griff behalten. Hier erfährst du wie du mit Baby Durchfall umgehst.

1. Flüssigkeit, Flüssigkeit, Flüssigkeit - Fencheltee

Bei Durchfall sollte das Baby deutlich mehr trinken als sonst, denn mit dem Stuhl verliert es eine ganze Menge Flüssigkeit. Babys die gestillt werden sollten weitergestillt werden.

Wenn dein Baby Säuglingsnahrung bekommt solltest du zwischendrin Tee füttern. Am Besten Fencheltee, der beruhigt gleichzeitig den Darm.

2. Elektrolyte

Setze dem Tee etwas Salz (eine Prise) und Zucker zu, denn mit der Flüssigkeit gehen auch wichtige Salze verloren. Diese müssen ebenfalls wieder zugeführt werden. Cola oder ähnliches ist für kleine Babys keine gute Idee!

Rezept für selbstgemachte Elektrolytlösung :

  • 1 Liter abgekochtes Wasser oder Fencheltee

  • 7 Teelöffel Zucker (am Besten Traubenzucker)

  • 1/2 Teelöffel Salz

Für mehr gesunde Rezepte schau mal in die Trickkiste-Rezeptsammlung.
In Apotheken gibt es auch fertige Elektrolytlösungen für solche Fälle, aber das ist erst der zweite Schritt.

3. Fernhalten von anderen Kindern

Durchfall ist oft Ausdruck einer Infektion. Das heißt an Tagen mit Durchfall sollte kein Baby in die Kita und erst Recht nicht zur Pekip Gruppe... Am Besten solltest du deinen Liebling auch von älteren oder immungeschwächten Personen fernhalten.

4. Bei anhaltendem Durchfall zum Arzt!

Sollte der Durchfall nicht innerhalb von 1 Tag verschwunden sein oder im Verlauf stärker werden, suche einen Kinderarzt auf. Mit frühzeitigen Arztbesuchen kann man solche Infektionen gut behandeln und schlimme Komplikationen wie Austrocknung vermeiden. Es gibt auch Elektrolytlösungen aus der Apotheke die auch bei Flüssigkeits- und Salzverlust helfen. Da kann der Arzt bestimmt etwas empfehlen.

5. Bei diesen Symptomen sofort zum Arzt!

  • Flüssigkeitsmangel:
    eingefallene Fontanelle, dunkler Urin, Windel weniger als 3 mal täglich nass, Müdigkeit, schlaffer Muskeltonus, eingefallene Augen, stehende Hautfalte, erhöhte Temperatur.
  • Brechdurchfall
  • weißer/hellgrauer Stuhl
  • hartem Bauch
  • Trinkschwäche, also das Baby trinkt gar nicht oder nur sehr wenig und wiederwillig

Ärzte findet man immer unter​www.116117.de
oder auf der Kinderärzte im Netz Internetseite.